Neben dem Wettkampfjudo (Randori) ist auch die Judo-Kata eine spezielle Disziplin im Judo. Die Kata kann, genauso wie das Wettkampfjudo, in Bewerben ausgetragen werden und wird vom japanischen ins deutsche mit „Form“ übersetzt. Ziel der Kata ist es, unterschiedliche Grundprinzipien des Judo (zum Beispiel das Brechen des Gleichgewichtes des Gegners) exakt zu demonstrieren. Kata-trainierende versuchen speziell in Kata-Bewerben, eine hundertprozentige Perfektion in der Demonstration der Prinzipien zu erreichen. Alle Technikschritte sind penibel vorgegeben und sollen in Perfektion dargeboten werden. Bewertet werden die vorgeführten Techniken durch eigene Kampfrichter, „Kata-Judges“ genannt. Das Erlernen von unterschiedlichen Katas ist ein fixer Bestandteil zur Erlangung der Meistergrade und unterstreicht die Philosophie der Judoprinzipien.